Förderzentrum Rolandstraße
„Hilf mir es selbst zu tun, zeig mir wie es geht.” (Maria Montessori)
„Mein Kind ist anders als andere Kinder.” - Eltern, die diesen Satz regelmäßig denken und sagen, brauchen besondere Unterstützung dabei, mit dem Kind umzugehen und ihm die bestmögliche Persönlichkeitsentwicklung zu ermöglichen.

- Ihr Kind zu früh geboren ist oder die Schwangerschaft kompliziert war,
- Ihr Kind behindert oder von Behinderung bedroht ist,
- die Entwicklung Ihres Kindes in einem oder mehreren Bereichen verzögert ist,
- Sie nicht sicher sind, ob Ihr Kind altersentsprechend entwickelt ist,
- Ihr Kind sich auffällig ruhig oder auffällig unruhig verhält,
- Ihr Kind in seinen Sinneswahrnehmungen beeinträchtigt ist.
Wichtig ist uns in unserer Arbeit eine partnerschaftliche Haltung, die die Möglichkeiten des Kindes und seiner Familie unterstützt und die Teihabe am Leben in der Gemeinschaft fördert. Dazu gehört auch, dass wir Kita, Schule, Jugendhilfedienst u. a. in den Förderprozess einbeziehen.
- Wahrnehmung
- Kognitive Fähigkeiten (Lernen, Wissen)
- Grob- und Feinmotorik (Bewegung)
- Kommunikation/Sprache
- Sozialverhalten (Umgang mit Anderen)
- Selbstständigkeit
- Konzentration
- Selbstbewußtsein (Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten)
- Elternberatung und -begleitung
Ihr Kind hat viele Seiten, ob es wenige Wochen alt ist oder kurz vor der Einschulung steht. Wenn Sie sich Sorgen um die Entwicklung eines Kindes machen, beraten wir Sie im Rahmen eines offenen Beratungsangebotes zu Fördermöglichkeiten – ob Sie ein Elternteil oder eine Fachkraft im entsprechenden Bereich sind.
Gemeinsam mit Ihnen stimmen wir heilpädagogische, medizinisch-therapeutische, psychologische, medizinische und soziale Maßnahmen ab und schreiben sie in einem Förder- und Behandlungsplan fest.
Im Förderzentrum Rolandstraße arbeiten folgende Fachgebiete zusammen:
- Sozialpägagogik und Sozialarbeit
- Heilpädagogik/Rehabilitationspädagogik/Pädagogik
- Psychomotorik
- Logopädie
- Ergotherapie
- Physiotherapie
- Psychologie
- Fachärztin für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
Zusätzlich kooperieren wir mit physio- und ergotherapeutischen sowie logopädischen Praxen und arbeiten eng mit den Kindertageseinrichtungen und Kinderärzt*innen zusammen.
Wie läuft die Komplexleistung ab?
Wir begrüßen Ihr Kind in Begleitung von Ihnen regelmäßig in unserem Förderzentrum zu heilpädagogischen und therapeutischen Förderstunden. Außerdem kommen wir zu Ihnen nach Hause oder in die Kindertageseinrichtung.
Die Förderung findet in Einzel- oder Gruppenterminen statt. Elternbegleitung und Elternberatung sind uns hierbei wichtig. Sie als Eltern/Bezugsperson sind aktiv mit dabei in der Einrichtung (ambulant), in der Kita oder bei Ihnen zuhause (mobil).
Etwa alle drei bis vier Monate überprüfen wir den Förderplan, dokumentieren die Entwicklungen und passen mit Ihnen gemeinsam ggflls. die Förderziele an. Nach einem Jahr überprüfen wir in der Regel den Entwicklungsstand mit standardisierten Testverfahren erneut. Die Ergebnisse und die daraus sich ergebenden neuen Ziele werden gemeinsam mit Ihnen in einem weiteren Förderplan festgelegt.
Die Förderung kann jederzeit beendet werden. Spätestens mit der Einschulung endet die Komplexleistung.
Wie läuft die Eingangsdiagnostik ab?
Bevor wir mit der Förderung beginnen, führen wir eine Eingangsdiagnostik durch. Diese verläuft folgendermaßen:
- Anamnese: In einem ersten Termin unterhalten wir uns intensiv über Ihr Kind. Gern können Sie bereits vorhandene Befunde, klinische Berichte o. ä. mitbringen. Ggf. geben wir Ihnen einen Fragebogen für die Kindertageseinrichtung mit.
- Entwicklungsdiagnostik: Wir erstellen eine individuelle heilpädagogische Entwicklungsdiagnostik.
- Diagnostik: In einem zweiten Termin führen wir eine medizinisch-therapeutische Diagnostik durch.
- Untersuchung: Unsere Kinderärztin untersucht Ihr Kind und vervollständigt gemeinsam mit Ihnen die Anamnese. Außerdem bespricht Sie mit Ihnen die Diagnostikergebnisse.
- Förderplan: Auf Basis der Diagnostikergebnisse erstellen wir einen teilhabeorientierten Förder- und Behandlungsplan.
- Besprechung: In einem letzten Termin besprechen wir den Behandlungsplan mit Ihnen.
- Antragstellung: Sind Sie mit dem Behandlungsplan einverstanden, legen wir Ihnen alle Antragspapiere zur Unterschrift vor. Wir leiten die Dokumente dann an die Kostenträger und die behandelnde Kinderärztin bzw. den behandelnden Kinderarzt weiter.
- Behandlungsplan: Wir stellen Ihnen ein Exemplar des Behandlungsplans zur Verfügung.
- Förderungsbeginn: Nach etwa vier Wochen erfolgt in der Regel die Kostenzusage. Nun kann die Förderung beginnen.
Was brauche ich für die Beantragung der Komplexleistung?
Für den Beantragung der Komplexleistung benötigen Sie
- ein Rezept über „Eingangsdiagnostik Interdisziplinäre Frühförderung“,
- einen Hörtest (maximal 6 Monate alt), sofern Bedarf nach einer Sprachtherapie besteht
Wer bezahlt das alles?
Sowohl die Diagnostik als auch die Förderung selbst sind für Sie kostenlos. Die Kostenträger der Komplexleistung sind der Landschaftsverband Westfalen-Lippe und die Krankenkasse Ihres Kindes.
Wenn Sie privat versichert sind, müssen Sie vorab mit der Krankenkasse klären, ob diese bereit ist, sich an den Kosten zu beteiligen. Hierbei beraten wir Sie gern.
Ihr Kind hat viele Seiten, ob es wenige Wochen alt ist oder kurz vor der Einschulung steht. Wenn Sie sich Sorgen um die Entwicklung eines Kindes machen, beraten wir Sie im Rahmen eines offenen Beratungsangebotes zu Fördermöglichkeiten – ob Sie ein Elternteil oder eine Fachkraft im entsprechenden Bereich sind.
Gemeinsam mit Ihnen stimmen wir heilpädagogische Maßnahmen ab und schreiben sie in einem Förder- und Behandlungsplan fest.
Folgende Fachgebiete arbeiten mit Ihnen und Ihrem Kind zusammen:
- Sozialpägagogik und Sozialarbeit
- Heilpädagogik/Rehabilitationspädagogik/Pädagogik
- Psychomotorik
Wir kooperieren eng mit den Kindertageseinrichtungen und Kinderärzt*innen.
Wie läuft die Heilpädagogische Förderung ab?
Wir begrüßen Ihr Kind in Begleitung von Ihnen regelmäßig in unserem Förderzentrum zu heilpädagogischen Förderstunden. Außerdem kommen wir zu Ihnen nach Hause oder in die Kindertageseinrichtung.
Die Förderung findet in Einzel- oder Gruppenterminen statt. Elternbegleitung und Elternberatung sind uns hierbei wichtig. Sie als Eltern/Bezugsperson sind aktiv mit dabei in der Einrichtung (ambulant), in der Kita oder bei Ihnen zuhause (mobil).
Etwa alle drei bis vier Monate überprüfen wir den Förderplan, dokumentieren die Entwicklungen und passen mit Ihnen gemeinsam ggflls. die Förderziele an. Nach einem Jahr überprüfen wir in der Regel den Entwicklungsstand mit standardisierten Testverfahren erneut. Die Ergebnisse und die daraus sich ergebenden neuen Ziele werden gemeinsam mit Ihnen in einem weiteren Förderplan festgelegt.
Die Förderung kann jederzeit beendet werden. Spätestens mit der Einschulung endet die heilpädagogische Förderung.
Wie läuft die Eingangsdiagnostik ab?
Bevor wir mit der Förderung beginnen, führen wir eine Eingangsdiagnostik durch. Diese verläuft folgendermaßen:
- Anamnese: In einem ersten Termin unterhalten wir uns intensiv über Ihr Kind. Gern können Sie bereits vorhandene Befunde, klinische Berichte o. ä. mitbringen. Ggf. geben wir Ihnen einen Fragebogen für die Kindertageseinrichtung mit.
- Entwicklungsdiagnostik: Wir erstellen eine individuelle heilpädagogische Entwicklungsdiagnostik.
- Förderplan: Auf Basis der Diagnostikergebnisse erstellen wir einen teilhabeorientierten Förder- und Behandlungsplan.
- Besprechung: In einem letzten Termin besprechen wir den Behandlungsplan mit Ihnen.
- Antragstellung: Sind Sie mit dem Behandlungsplan einverstanden, legen wir Ihnen alle Antragspapiere zur Unterschrift vor. Wir leiten die Dokumente dann an die Kostenträger und die behandelnde Kinderärztin bzw. den behandelnden Kinderarzt weiter.
- Behandlungsplan: Wir stellen Ihnen ein Exemplar des Behandlungsplans zur Verfügung.
- Förderungsbeginn: Nach etwa vier Wochen erfolgt in der Regel die Kostenzusage. Nun kann die Förderung beginnen.
Was brauche ich für die Beantragung der heilpädagogischen Förderung?
Für den Beantragung der heilpädagogischen Förderung benötigen Sie eine ärztliche Bescheinigung über „Eingangsdiagnostik heilpädagogische Förderung“.
Wer bezahlt das alles?
Sowohl die Diagnostik als auch die Förderung selbst sind für Sie kostenlos. Der Kostenträger der heilpädagogischen Förderung ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe.
Heilpädagogische Förderung für Schulkinder
Die Beantragung läuft über das Jugendamt der Stadt Dortmund.
- Marte Meo - kommunikations- und entwicklungsunterstützende Methode
Jeder Mensch bringt die Fähigkeiten für eine gelungene Kommunikation mit. Diese zu fördern ist das Ziel von Marte Meo. „Marte Meo” kommt aus dem Lateinischen und bedeutet sinngemäß „aus eigener Kraft”. Die kommunikations- und entwicklungsunterstützende Methode nämlich fördert die Fähigkeiten, die bereits vorhanden sind. Videoaufzeichnungen dienen als Grundlage für die Analyse von menschlichen Interaktionen. Auf diese Weise zeichnen sich die Aspekte ab, an denen die Kommunikation einer Unterstützung bedarf. Die Marte-Meo-Methode wurde von Maria Aarts entwickelt. Sie wird in über 35 Ländern in den verschiedensten Arbeitsfeldern angewendet. - Autismusspezifische Förderung
- Unterstützte Kommunikation (UK)
Kinder, die nicht sprechen können, drücken sich anders aus. Zum Beispiel: Durch Hand-Bewegungen, ihren Gesichts-Ausdruck oder Mithilfe von Fotos, Bildern und Technik. Das nennt man: Unterstützte Kommunikation. - Marburger Konzentrationstraining (MKT)
Gruppenangebot zum Ausbau von Schulfähigkeiten - Sensorische Integration (SI)
- Entwicklungsbegleitung nach Döring
- Elterncoaching
Seit 1976 engagiert sich das Diakonische Werk Dortmund im Bereich der heilpädagogischen Frühförderung und prägt mit dieser Arbeit das Gemeinwesen. Die Komplexleistung "Interdisziplinäre Frühförderung" bietet das Förderzentrum seit 2006 an.
Pro Jahr erhalten in unsere Einrichtung ca. 180 Familien neben einer ausführlichen Entwicklungsdiagnostik regelmäßige wöchentliche Förderung, Therapie, Beratung und Unterstützung. Ca. 75% der Familien haben einen Migrationshintergrund. Die Angebote des Förderzentrums richten sich an Kinder und deren Familien bzw. Bezugspersonen ab Geburt bis zur Einschulung und ggflls. darüber hinaus.

Kontakt
Förderzentrum Rolandstraße
Rolandstraße 10 • 44145 Dortmund
Tel. 0231 84 94 468
Fax 0231 84 94 467
iff@diakoniedortmund.de
Zweigstelle Lütgendortmund
Lütgendortmunder Str. 140
44388 Dortmund
Tel. 0231 47 74 09 27
iff@diakoniedortmund.de
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Anja Franik (Leitung)
franik@diakoniedortmund.de
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